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Microgreens für die eigene Küche

Frisches Grün, das in deiner Küche wächst.

Acht flache Aluminiumdosen auf der Fensterbank, Saatgut schon portioniert, ein kurzer Blick am Tag. Geschnitten wird nicht auf Vorrat, sondern kurz bevor du isst.

  • 8 Dosen im Starter Set
  • Saatgut vorportioniert
  • Kein Garten, kein Balkon
  • Versand innerhalb Deutschlands
Dichte Microgreens in einer offenen, gebürsteten Aluminiumdose.

Warum es sonst nicht klappt

Am Vorsatz liegt es nicht.

Du willst frischer essen. Also landet ein Bund Kräuter im Einkaufswagen, dann hinten im Kühlschrank, und drei Tage später ist er weich. Das passiert nicht, weil dir Frisches unwichtig wäre. Es passiert, weil es aus dem Blick gerät.

  • Gekauftes Grün hat es schwer

    Es ist schon Tage unterwegs, bevor es bei dir ankommt – und dann läuft die Uhr weiter.

  • Was man nicht sieht, nimmt man nicht

    Frisches, das sichtbar in der Küche steht, geht seltener vergessen als etwas hinten im Kühlschrank.

  • Selbst anbauen klingt nach Projekt

    Beet, Balkon, Erde, Platz: Für viele Küchen ist das keine Option, also bleibt es beim Gedanken.

Die Idee

Stell es dorthin, wo du jeden Tag stehst.

Eine flache Dose braucht kaum Fläche. Sie steht auf der Fensterbank, du gehst mehrmals täglich daran vorbei und siehst, wie sich das Grün verändert. Wenn du kochst, schneidest du ab, was du brauchst.

Du schneidest dein Grün direkt vor dem Essen – zwischen Schnitt und Teller liegen Sekunden.

Säen, wachsen sehen, feucht halten, frisch schneiden, Dose reinigen, neu beginnen.

Drei Dosen Microgreens in einer Reihe auf Leinen vor einem Stadtfenster.

Das 7+1-Prinzip

7 wachsen. Eine bleibt frei.

Im Starter Set sind 8 Dosen. 7 können gleichzeitig auf der Fensterbank stehen, in unterschiedlichen Stadien – von gerade gesät bis fertig. Die achte bleibt absichtlich frei.

Drei Aluminiumdosen nebeneinander: dichte grüne Keimlinge, rosa Stiele und ganz junge Sprossen.
  1. 1

    Ansetzen

    Eine Dose vorbereiten und aussäen.

  2. 2

    Nachsehen

    Täglich ein kurzer Blick: Ist das Substrat feucht, wie weit ist der Bestand?

  3. 3

    Ernten

    Schneiden, wenn die Sorte soweit ist – nicht nach Datum.

  4. 4

    Neu starten

    Dose reinigen, trocknen lassen, nächste Sorte aussäen.

Wofür die achte Dose gut ist

  • für eine neue Aussaat, wenn dir gerade danach ist
  • für eine Dose, die kurz vor der Ernte steht
  • für Reinigen und Trocknen nach dem Schneiden
  • als Luft im Ablauf, wenn eine Woche anders läuft

Warum wir keinen Erntekalender mitliefern

Sorten wachsen unterschiedlich schnell. Kresse und Rettich sind früh dran, Basilikum braucht deutlich länger. Ein fester Plan würde daran vorbeigehen. Deshalb ist die Rotation bewusst flexibel: Du siehst täglich nach, setzt nach und nach neue Dosen an und erntest, wenn eine soweit ist.

Warum selbst anbauen

Es geht um das, was danach auf dem Teller liegt.

Frisch geerntetes Grün macht es leichter, Mahlzeiten abwechslungsreicher, farbiger und geschmackvoller zu gestalten.

Frischer geht nicht

Du schneidest, während die Pfanne noch heiß ist. Kein Transport, keine Lagerung, kein Welken.

Deutlich mehr Geschmack

Senf ist scharf, Rucola nussig-pfeffrig, Basilikum süßlich-aromatisch. Eine kleine Menge verändert ein Gericht spürbar.

Du bist näher dran

Wer sein Essen selbst wachsen sieht, beschäftigt sich regelmäßig damit, was auf dem Teller landet.

Ohne Garten und Balkon

Für die Anzucht reicht eine helle Fensterbank.

Etwas, das man stehen lässt

Die Dosen sind Anzuchtgefäß und Küchenobjekt. Sie sehen aus, als würden sie dorthin gehören.

Auch für Kinder sichtbar

Vom Samen zum grünen Bestand in wenigen Tagen: Das kann man täglich verfolgen, ohne etwas erklären zu müssen.

So funktioniert's

Vier Handgriffe, dann wächst es.

Der Ablauf ist bei jeder Sorte gleich. Nur das Tempo unterscheidet sich.

Microgreens in Silberdosen auf der Fensterbank im Tageslicht.
Offene, leere Aluminiumdose mit geriffeltem Schraubdeckel daneben.
Gelbliches Saatgut, das aus einem gläsernen Gefäß auf Stein läuft.
Junge Sprossen mit Samenschalen, seitlich in der Anzucht fotografiert.
Kleine Braunglas-Sprühflasche mit schwarzem Zerstäuber.
  • 01

    Kokossubstrat vorbereiten

    Kokos-Quelltabletten in die Aluminiumdose geben und mit der Pipette Wasser zugeben, bis das Substrat locker aufgequollen und gleichmäßig feucht ist – feucht, nicht nass.

  • 02

    Eine Saatgutflasche aussäen

    Den Inhalt einer portionierten Glasflasche gleichmäßig über das Substrat streuen. Eine Flasche ist für eine Dose gedacht. Nicht andrücken und nicht mit Substrat abdecken.

  • 03

    Hell stellen und feucht halten

    Auf die Fensterbank stellen, ohne harte Mittagssonne hinter Glas. Die Pipette befeuchtet das Substrat, die Sprühflasche vernebelt fein über dem Grün. Wie viel Wasser eine Dose braucht, hängt von Sorte, Standort und Jahreszeit ab – deshalb sehen statt rechnen.

  • 04

    Oberhalb des Substrats ernten

    Mit einer Schere über dem Substrat abschneiden. Samen, Wurzeln und Kokossubstrat bleiben in der Dose und werden nicht mitgegessen.

Alle sechs Schritte im Detail

Der Einstieg

Der Anfang und das Nachfüllen.

Zwei Produkte, klar getrennt: Mit dem Starter Set fängst du an, mit dem Nachfüllset geht es weiter.

Starter Set auf Stein: Aluminiumdosen, Kokos-Quelltabletten und Saatgutportionen.

Starter Set

Acht Dosen, und das Grün steht in der Küche.

Alles, was du für den Anfang brauchst: acht flache Aluminiumdosen für die Fensterbank, portioniertes Saatgut in einzelnen Glasflaschen, Kokos-Quelltabletten als Substrat, eine Braunglas-Sprühflasche, eine Pipette und eine gedruckte Anleitung. Du säst aus, siehst zu, schneidest frisch – und startest die Dose danach neu.

  • Acht Dosen: sieben können gleichzeitig wachsen, eine bleibt frei
  • Saatgut ist vorportioniert – nichts abwiegen, nichts abschätzen
  • Braucht nur eine helle Fensterbank

23,99 €inkl. MwSt.

Starter Set ansehen
Gelbliches Saatgut, das aus einem gläsernen Gefäß auf Stein läuft.

Nachfüllset

Damit nach der Ernte einfach die nächste Runde beginnt.

Neues portioniertes Saatgut für die Dosen, die du schon hast. Im Monatsabo kommt es von selbst, im Jahresabo bezahlst du zwölf Lieferungen auf einmal – dann liegt der Nachschub da, bevor die letzte Flasche leer ist.

  • Passt in die Dosen, die du schon hast
  • Monatsabo oder zwölf Lieferungen auf einmal im Jahresabo
  • Verwaltung im Kundenportal von Stripe

19,99 €inkl. MwSt.

Nachfüllset ansehen

Danach

Nachfüllen, ohne daran zu denken

Wenn die Saatportionen zur Neige gehen, kommt das Nachfüllset. Im Monatsabo für 19,99 € je Lieferung – oder zwölf Lieferungen auf einmal im Jahresabo für 14,99 € je Lieferung.

Monatsabo

Jeden Monat eine Lieferung. Du kannst jederzeit für die Zukunft beenden.

Jahresabo

12 Lieferungen, einmal berechnet – 14,99 € je Lieferung statt 19,99 €.

Im Alltag

Draufgeben, nicht danebenlegen.

Microgreens sind keine Salatbasis, sondern der letzte Handgriff vor dem Essen. Ein paar Schnitte reichen.

Avocadobrot mit einem Büschel Microgreens auf Keramikteller.
Schale mit Tomaten, cremiger Auflage und einem Büschel Microgreens.
Sauerteigbrot mit Avocado und frischen Microgreens.
Cremige Suppe in einer Keramikschale, gekrönt mit Microgreens.

Brot mit Avocado

Rettich oder Kresse geben Biss und Schärfe.

Pasta und Pizza

Rucola oder Basilikum direkt vor dem Servieren darüber.

Suppen

Ein grünes Büschel auf cremige Löffelgerichte.

Bowls und Körner

Grünkohl als milde Basis, Senf als Akzent obendrauf.

Ei und Kartoffeln

Der frische Kontrast zu allem Warmen und Weichen.

Käse und Quark

Kresse gehört da seit Generationen hin – nur eben frisch geschnitten.

Silberne Dosen mit Microgreens auf der Fensterbank einer Stadtwohnung.

Wer dahintersteht

Mein Beet ist ein Fensterbrett in Berlin.

Ich bin Luis. Ich koche gerne und ziehe seit Jahren Microgreens in meiner Küche – erst in Schalen, später in Dosen, weil die weniger Platz brauchen und besser aussehen. Mein Essen ist dadurch frischer und abwechslungsreicher geworden. Und ich mag den Moment, in dem ich etwas abschneide, das vor einer Woche noch ein Samen war.

Die ganze Geschichte

Fragen

Was Leute vorher wissen wollen.

Microgreens sind junge, essbare Keimpflanzen. Geerntet werden sie, wenn die Keimblätter voll ausgebildet sind und teils die ersten echten Blätter erscheinen. Sie schmecken deutlich intensiver als die ausgewachsene Pflanze, deshalb reichen kleine Mengen.

Mehr Details zu Anzucht und Sorten findest du im Grow Guide.

Alle Fragen

Fang mit einer Dose an.

Aussäen dauert ein paar Minuten. Danach reicht ein kurzer Blick am Tag – und irgendwann steht das Grün einfach da, wenn du es brauchst.