Zum Inhalt

Grow Guide

Acht Sorten, acht Eigenheiten.

Der Ablauf ist bei allen gleich: aussäen, hell stellen, feucht halten, oberhalb des Substrats schneiden. Unterschiedlich sind Geschmack, Tempo und die kleinen Dinge, auf die es bei einer Sorte ankommt.

Mehrere Microgreen-Sorten in Anzuchtschalen auf Holz, verschiedene Blattfarben und Texturen.
Nahaufnahme verschiedener Microgreens, grün und rötlich-violett.
Dichtes Band aus Microgreen-Sorten in flachen Anzuchtschalen.

Sauber arbeiten

Microgreens sind Lebensmittel. Ein paar einfache Gewohnheiten entscheiden mit darüber, ob eine Dose gelingt.

  • Hände und Arbeitsfläche vor jeder Aussaat reinigen.
  • Dose vor jeder Nutzung gründlich reinigen und vollständig trocknen lassen.
  • Nur Saatgut verwenden, das für die Anzucht zum Verzehr vorgesehen ist.
  • Staunässe vermeiden. Nasses, luftloses Substrat begünstigt unerwünschtes Wachstum.
  • Bei unangenehmem Geruch, schleimigem Wachstum oder eindeutigem Schimmel nicht verzehren.
  • Geerntete Microgreens abspülen und zeitnah verwenden.
  • Kein Desinfektionsmittel und keine Chemikalien in die Anzuchtdose geben.
  • Keine Rezepte aus dem Internet zur Saatgutbehandlung übernehmen.

Warum hier keine festen Erntetage stehen

Wie schnell eine Dose fertig ist, hängt von Sorte, Standort, Temperatur und Jahreszeit ab. Deshalb steht bei jeder Sorte, wie sie sich im Vergleich verhält – wächst schnell, mittleres Tempo oder braucht länger – und woran du den Fortschritt erkennst. Geerntet wird nach dem, was du siehst, nicht nach dem Kalender.

Fang mit einer Dose an.

Aussäen dauert ein paar Minuten. Danach reicht ein kurzer Blick am Tag – und irgendwann steht das Grün einfach da, wenn du es brauchst.